knoblauch
Knoblauch vertreibt nicht nur Vampire sondern stärkt deine Immunabwehr



Bist du unsicher bei der Lebensmittelauswahl und den Mengen?
Hast du die Freude am Essen verloren?
Wie im Teaser bei Daniela Mulle angekündigt, möchte ich dir in diesem Beitrag zum #diätfreienjahresstart2023 Anregungen und Werkzeuge mitgeben, die
dir dabei helfen, dein Essen wieder zu Genießen und die Beziehung zu deinem Körper zu verbessern!
Viele meiner Patient*Innen die mit Hashimoto in die Ernährungstherapie kommen, haben einen langen Weg von den ersten Symptomen
bis zur Diagnose und richtigen Medikamentendosierung hinter sich. Dabei mussten Sie mit vielen unerklärlichen Körpersignalen
und Reaktionen kämpfen. Darunter auch Heißhungerattacken wechselnd mit Appetitlosigkeit. Gewichtszunahme, egal wieviel, was
und wann sie gegessen haben, plagt viele.
Selbst die Patient*Innen, die weitgehend symptomfrei mit Hashimoto leben, haben nach dem langen Weg das Vertrauen in die Hunger-
und Sättigungssignale des Körpers verloren.
Sie sind unsicher bei der Lebensmittelauswahl und den Mengen.
Es fehlt ihnen die Freude am Essen.
Erkennst du dich in der Beschreibung wieder?
Knoblauch vertreibt nicht nur Vampire sondern stärkt deine Immunabwehr
Erschreckend oder? Wenn du dir erlaubst, wieder auf deine Körpersignale zu hören und deinen kulinarischen Gelüsten nachzugehen.
Einen kleinen Exkurs dazu, wieviele Gründe es gibt zu Essen, findest du in diesem Blogbeitrag.
Lediglich die ersten sechs Gründe haben etwas mit körperlichem Hunger zu tun.
Die Gründe sieben bis 29 drehen sich um Emotionale und Verkopfte Gründe, zu essen. Doch auch emotionaler Hunger kann
etwas sehr Wichtiges sein und sollte genauso geehrt – und genossen - werden wie körperlicher Hunger!
Wenn dich ein Stück Biskuitroulade mit selbst gemachter Marillenmarmelade an deine Oma erinnert – genieße das Stück auch jetzt
noch, wo sie nicht mehr da ist und freu dich an der Erinnerung an die schöne Zeit mit ihr.
Lade deine Liebsten zu einem großartigen mehrgängigen Essen ein, wenn du einen besonderen Erfolg feiern möchtest. Ohne schlechtes
Gewissen!
Verbiete dir diese schönen Moment nicht, sondern genieße!
diätbefreit - tipp:
Everything in moderation,
including moderation. (Oscar Wilde)
Wenn du deine Hunger- und Sättigungssignale ignorierst und dich nach dem Essen schlechter fühlst als vorher. Daran kannst
du arbeiten, aber bitte nicht mit strengen Regeln, Selbstvorwürfen und Verboten. Arbeite mit und an dir mit diesen drei Grundregeln.
In den letzten Jahren habe ich bei einigen Patient*innen bemerkt, dass sie sich voller Überzeugung vornehmen, zum Beispiel
regelmäßig darauf zu achten, auch sättigende Beilagen wie Erdäpfel, Nudeln, Reis, Quinoa, … zu essen. Doch bei der nächsten
Sitzung erzählen, dass sie darauf vergessen haben oder es wieder mal nicht geschafft haben.
Hinter solch eine Verhalten stecken oft tief verwurzelte Glaubenssätze, die verhindern, neues Essverhalten erfolgreich umzusetzen.
Mit Hausaufgaben, Protokollen, Tagebuchschreiben und intensiven Gesprächen tauchen oftmals Glaubenssätze und Bilder aus dem
Unterbewussten auf, die dafür gesorgt haben, dass eine Veränderung des eigenen Essverhaltens blockiert wurde.
Glaubensätze, Erinnerungen und Bilder im Kopf wie: „Beilagen machen mich dick. Erinnerungen daran, wie der Papa abfällig das
Aussehen von Frauen kommentiert. Sätze wie: Na, hast du zugenommen. Bilder im Kopf, dass die eigene untergewichtige Mama sehr
selten Gebäck oder Beilagen gegessen hat.“
Wenn du dich in solchen Gedanken wiedererkennst, kann ich dir Cornelia Fiechtl empfehlen. Sie ist eine sehr engagierte Therapeutin,
die sich im österreichischen Raum für gewichtsneutrale Therapie engagiert.
Blättere doch auch durch ihr erstes Buch, dass sich intensiv mit dem emotionalen Essverhalten auseinandersetzt:
Etwas weniger Tiefgreifendes, dass aber genauso oft auftaucht ist, wenn meine Klient*Innen als Ziel formulieren zum Beispiel
eine Mahlzeit am Tag selbst zu kochen. Und immer neue Gründe auftauchen, warum sie es wieder nicht geschafft haben. Auch hier
stecken verinnerlichte Glaubenssätze und Wahrheiten dahinter, die erst aufgelöst werden müssen!
Manche machen es sich selbst im Alltag sehr schwer, sie sind strenger zu sich selbst als sie es zu einem anderen Menschen
wären. Nach dem ganz-oder-garnicht Prinzip (wie es meine Kollegin Lena Gießwein in diesem Beitrag super erklärt hat) sind sie davon überzeugt, dass es nicht mehr selbst gekocht ist, wenn sie Konservendosen und Tiefgekühltes
verwenden. Das Essen niemals in der Mikrowelle aufgewärmt werden darf. Hülsenfrüchte nur dann gut sind, wenn sie frisch sind
oder mühsam über einweichen und stundenlang kochen zubereitet werden.
Diese Überzeugungen hindern sie daran, Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen.
Weil das hochauferlegte Ziel unerreichbar erscheint.
Weil sie sich nicht mit GUT IST PERFEKT GENUG zufriedengeben.
Dieser Perfektionismus kann zu einer Falle werden und dazu führen, dass man in alten ungeliebten Mustern stecken bleibt. Statt
sich mit Teilschritten in die Richtung zu bewegen in der man das Ziel sieht.
Sollte ich zu irgendeinem Zeitpunkt des Ernährungstherapie-Prozesses das Gefühl haben, unsere Arbeit führt dich auf einen Weg, der zusätzliche Expertise aus einem anderen Fachgebiet genötigt, kann dies ein Zeitpunkt sein, an dem ich dich dazu ermutige, weitere therapeutische oder ärztliche Therapie in Anspruch zu nehmen.
Neben dem bewussten Hinhören und Hineinfühlen, warum habe ich gerade Hunger oder Gusta, ist ein weiterer wichtiger Schritt,
fühlen zu lernen, wie hungrig bin ich eigentlich und wann bin ich satt?
Intuitives Essen heißt auch anzuerkennen, dass wir Menschen keine Maschinen sind.
Wir brauchen nicht jedes Mal den Super95+ Treibstoff und sind damit satt und glücklich.
Was uns gerade in welcher Menge gut tut und satt macht, das wechselt von Tag zu Tag und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich!
Du musst auch nicht jeden Tag essen, um dich wohl zu fühlen. Solange du deinem Körper täglich Flüssigkeit zukommen lässt (damit
meine ich Wasser) und dich energiegeladen fühlst, läuft alles rund.
Erlaub dir eine Bandbreite um in dich selbst hineinzuhören und deinen Hunger zu fühlen!
& Lies dich durch die vielen Expert*Innenbeiträge auf der Seite von Daniela. Wenn du dich vertiefen möchtest, habe ich dir noch tolle Podcastepisoden und Empfehlungen in den Quellen verlinkt.






